Mit Mirko Opladen und Regula Gerber musizierte ich bereits anfangs der 1980er Jahre und Cloetta’s lernte ich kurz darauf an einem urgeschichtlichen Vortrag über Höhlenmalerei und Felsgravuren kennen. Ist mir hier in den Klangkellergewölben an der Junkerngasse 43 deshalb so wohl?

Mein Haupt-Instrument ist wie gesagt, das Didjeridu - ein Geschenk der Natur. Es könnten locker 10‘000 und mehr Jahre her sein, als die Ureinwohner Australiens, auf der Suche nach Klang und Zeremonie, erstmals achtungsvoll bei den Eukalyptusbäumen anklopften. Bei zustimmendem Hohlklang werden auch heute noch die Stämme auf 1 bis 1,5 Meter Länge abschnitten. Nach Ausklopfen der Speisereste der Termiten wird mit wildem Bienenwachs das Mundstück verfeinert und fertig ist die gerade Naturtrompete der Aborigines. Der erdig- kraftvolle Grundton ist reich an Obertönen und kann - dank spezieller Atmungstechnik - zur klingenden Ewigkeit werden, ein Werkzeug, mit dem auch wir unsere wURzel-Schwingungen erreichen und nähren können.

Willi Grimm
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www.naturton.ch

Willi Grimm im Klangkeller

Willi Grimm ist an folgenden Anlässen beteiligt: